Ausgangslage 1933, der „Raumzeitkrümmer für Objekte“ und der „Gravitationsschirm“

Während Antisemitismus in Luxemburg von den nationalsozialistischen Maßnahmen im Deutschen Reich befeuert wurde, kannte man eine Diskriminierung von Juden im Königreich nicht. Im Gegenteil, die Entwicklungen in den Nachbarländern, vor allem im Deutschen Reich, stießen in der Bevölkerung Cavembourgs auf Befremden. 1933 lebten 438 Juden in der Hauptstadt. Nach der Volksabstimmung im Saarland, dem Erlass der Nürnberger Rassegesetze und den Novemberprogromen im Deutschen Reich kam es zu Fluchtbewegungen jüdischer Emigranten auch nach Cavembourg. Die jüdische Bevölkerung wuchs 1938 auf über 1500 Menschen an. Es kam zu landesweiten Solidaritätsbekundungen für die Neuankömmlinge. Man verteilte die Emigranten auf alle Grafschaften des Landes, viele fanden in den Gutshöfen und Herrenhäusern des Adels, aber auch in zahlreichen bürgerlichen Haushalten Unterschlupf.
Die jüdischen Flüchtlinge konnten in Cavembourg schnell integriert werden. Meist waren sie hoch qualifizierte Fachleute, Akademiker, Künstler und Ingenieure, die den hohen technischen und kulturellen Fortschritt weiter beschleunigten.

In den sechs Jahren der jüdischen Diaspora im Königreich konnten einige bahnbrechende wissenschaftliche und technologische Erfolge erzielt werden. Insbesondere am OVNIC gelang nun der Durchbruch. Einer Gruppe emigrierter deutsch-jüdischer Wissenschaftler gelang es das OVNIC unbeschadet zu öffnen und seine Antriebstechnik zu studieren. Sie bestand im Wesentlichen aus zwei sich ergänzenden Systemen, die beide weiter entwickelt und nutzbar gemacht werden konnten. Aus ihnen entstand der „Raumzeitkrümmer für Objekte“ und der „Gravitationsschirm“.

Der „Raumzeitkrümmer für Objekte“

Dr. Salomon Geier hatte an der Technischen Hochschule in Karlsruhe Elektrotechnik und am Polytechnikum Zürich Mathematik studiert. Hier war er im gleichen Studiengang wie Albert Einstein, der Geier und sein wissenschaftliches Schaffen noch nachhaltig beeinflussen würde. Zurück in Deutschland promovierte Geier an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin und kam 1932 als Chefingenieur in das Raketenprogramm des Heereswaffenamtes. Hier arbeitete er mit Wernher von Braun an den ersten Flüssigkeitsraketen.1934 musste er Deutschland verlassen und floh nach Cavembourg. Für das OVNIK-Projekt war er der richtige Mann am richtigen Ort. Ihm gelang noch im selben Jahr das unbeschadete Öffnen der Drohne und die Nutzung der OVNIK-Technologie. Aus einem Teil des Antriebs konnte er mit einem Stab ebenfalls geflüchteter, deutsch-jüdischer Wissenschaftler einen „Raumzeit-Krümmer für Objekte“ entwickeln.

Obwohl mit den Theorien Albert Einsteins Grundlagen für das Verständnis der extraterrestrischen Technologie vorlagen, war es für die Wissenschaftler noch nicht gänzlich erklärbar, wie der Apparat schließlich funktionierte. Mit dem „Raumzeitkrümmer für Objekte“ gelang es Dr. Geier und seinem Team ein etwa 0,25mm² großes Quarzkorn in einer elliptischen Bahn mit einem sog. „Plasmagenerator“ auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen. Der Plasmagenerator moduliert dabei über einen Impuls-Tensor und einen Subraumfelderzeuger die Raumzeit im Rotationsraum. Die Raumzeit konnte vor dem Objekt künstlich verkürzt und hinter dem Objekt gedehnt („gekrümmt“) werden: Das Objekt beschleunigt auf nahezu Lichtgeschwindigkeit: „Das Objekt in einer sich bewegenden Welle in der Struktur des Raums.“ (Geier)

Foto: Das Bild zeigt Dr. Geier (links) vor dem Versuchsaufbau des „Raumzeit-Krümmers für Objekte“ 1934. Rechts neben ihm die Ingenieure Frederik Braun, Wolfgang Teske und Stefan Hertz.
Abbild. 1 und 2: Konstruktionsbilder des „Raumzeit-Krümmers“ nach Dr. Salomon Geier

Im Jahr 2063 wird Zefram Cochrane mit Hilfe der Aufzeichnungen von Dr. Geier über den „Raumzeit-Krümmer für Objekte“ einen neuartigen Raketen-Antrieb entwickeln und in Bozeman, Montana den ersten Raumflug der Menschheit mit Warp 1 durchführen. Der Beginn eines neuen Zeitalters.
Die Science-Fiction-Serie „Star Trek“ zeigt, historisch stark verfälscht, diesen epochalen Schritt der Menschheitsgeschichte in dem Kinofilm „Star Trek – Der erste Kontakt“ von 1996:

Im Jahr 2165 erkennt der Holistiker Prof. Dr. S’chn T’gai Spock, Gelehrter an der Akademie der Wissenschaften in Shir-Kahr auf Planet Vulkan, daß durch die Arbeit von Dr. Salomon Geier auf der Erde eine holistische Verknüpfung (Link) zweier großer galaktischer Universen besteht. In der Fachzeitschrift „Holistic Observer“ schreibt er in dem Artikel „Das Vermächtnis der Dunklen Seite“:
…“Während das eine Universum Jahrhunderte zuvor an die Dunkle Seite der Macht verloren ging, verlieh es unserem Universum eine helle Zukunft. Der Warp-Flug Cochranes und die Gründung der Vereinigten Förderation der Planeten, wäre ohne die Erde, ohne das OVNIC, ohne Dr. Salomon Geier und letztlich ohne das mutige und fortschrittliche Königreich Cavembourg nicht möglich gewesen.“

Abbildung: Die Titelseite des Fachmagazins „Holistic Observer“ vom 4. Mai 2165, Ausgabe ERDE deutsch. Weitere Themen: Star Trecking: Die schönsten Campingplätze im Alpha-Quadranten, Kochen und Backen: Der Pangalaktische Donnergurgler, + Kinderseite: Die Märklin CS 3000 steuert deine Modelleisenbahn mit Telekinese!

Der Gravitationsschirm

Das zweite Teil der OVNIK-Antriebseinheit bauten die Ingenieure um Dr. Salomon Geier in ein kontrollierbares Fluggerät ein. Bei dieser Antriebseinheit handelte sich um eine Art „Gravitationsschirm“, der Gravitation „abschirmen“ bzw. aufheben konnte. Dabei leitete Salomon elektrische Energie durch ein bisher unbekanntes, kristallines Material, das, auf Grund seiner tiefschwarzen Farbgebung, die Bezeichnung „Dunkle Materie“ erhielt. Mit dieser Methode konnte eine dafür konstruierte „Flugscheibe“ schweben und kontrolliert fliegen.

Foto: Das Foto zeigt die von Dr. Geier und seinen Ingenieuren konstruierte Flugscheibe auf dem geheimen Flugfeld am Hangar des OVNIC. Die Flugscheibe bot Platz für 10 Personen, davon vier Besatzungsmitglieder, sie hatte ein Nutzlast von 2t und war mit drei Abwehrgeschützen ausgerüstet. Ein Dieselgenerator an Bord lieferte die elektrische Energie für die „Dunkle Materie“. Man beachte die Doppellok links im Bild. Sie ist extra für die Arbeiten im Hangar und auf dem Flugfeld gebaut worden.
Foto: Die Erbauer der Flugscheibe und der Pilot. V.l.n.r.: Flugingenieur Frederik Braun, Maschinist Stefan Hertz, Chefingenieur Dr. Salomon Geier, Pilot Gerrit „Maverick“ Braun, Raketeningenieur Wolfgang Teske und Chefkonstrukteur Jan Kerski.

Fortsetzung folgt: Die Bedrohung im Osten und der Schatz von Cavembourg

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: