Der 2. Weltkrieg Teil 15: Nachträge

Die Königin zurück auf dem Thron
Bereits zwei Tage nach ihrer Ankunft in Cavembourg, berief Königin Siegfriede eine kommissarische Regierung ein, an deren Spitze sie Hermann Merker als Interims-Ministerpräsidenten setzte. Siegfriede genoss noch immer den Rückhalt des amerikanischen Präsidenten Roosevelt, der eine alliierte Militärverwaltung im Königreich verhinderte und die alliierten Truppen vollständig abzog. Merker besetzte alle wichtigen Funktionen im Staatsapparat und den Ordnungskräften mit loyalen Leuten seiner königlichen Garde und des Geheimdienstes. Die Verwaltung, die staatliche Ordnung und territoriale Integrität wurde ungehindert wieder hergestellt.
Als die Mitglieder der Exilregierung im Mai 1945 ins Königreich zurückkehren wollten, erlaubte man ihnen die Einreise nur unter der Bedingung, dass sie jedweden Anspruch auf ihre früheren politischen Ämter ablegen sollten. Sie waren vollständig entmachtet. Es sollte noch über ein Jahrzehnt dauern, bevor das Parlament neu konstituiert wurde.

Tod von Präsident Roosevelt
Am 12. April 1945 stirbt Präsident Roosevelt auf seinem Landsitz in Georgia. In einem seiner letzten Briefe an Siegfriede bedauert er, seine jüngste Tochter Delane nicht zu kennen und bittet Siegfriede, sie möge ein Treffen ermöglichen „as soon as peace breaks out“. Leider kam es dazu nicht mehr und Prinzessin Delane lernte ihren Vater nie kennen. Zu ihren sechs Halbgeschwistern hatte sie immer ein freundschaftliches Verhältnis, vor allem mit dem zweitjüngsten John Aspinwald Roosevelt, der regelmässig in Cavembourg weilte.

Rückkehr von Prinzessin Delane
Prinzessin Delane flog in Begleitung ihrer Kinderfrau, der Gräfin von Napfen, am 10. April 1945 von London in das Königreich.
Großherzogin Charlotte von Luxemburg kehrte vier Tage später zurück in ihre Heimat.

Foto: Am Flugfeld Findel begrüßte Siegfriede ihre zweijährige Tochter Delane und ihre Entourage.

Ein deutsches Geschenk aus Frankreich
Die Lokomotive der Baureihe 01 150 hatten die Deutschen in Frankreich zurückgelassen, wo sie in das Eigentum der französischen Staatsbahn SNCF überging. Die SNCF ließ sie 1948 in der Königlichen Dampflokmanufaktur in Cavembourg überholen und restaurieren (dabei bekam sie einen neuen (gebrauchten) Kessel mit den markanten Kesselringen aus Messing).
Als Dank für die großzügigen Lebensmittelspenden an die darbende französische Hauptstadt in den Monaten nach der Befreiung, schenkte der französische Präsident Vincent Auriol Königin Siegfriede diese Schnellzuglokomotive.
Die cavembourgische Staatsbahn SRCF stellte die Lok in den exklusiven Dienst der Regierung und der Königsfamilie. Bestandteil des Regierungszuges ist bis heute auch der königliche Salonwagen, der ein Geschenk eines privaten Gönners zur Krönung Siegfriedes war.

Foto: Am Morgen vor der offiziellen Übergabe inspiziert die Königin die Lokomotive und lässt sich vom diensthabenden Lokomotivführer in die Technik der Maschine einweisen (wie wir wissen, hat Siegfriede ein reges Interesse an Lokomotiven).
Foto: Die offizielle Übergabe. Bei einem Festakt am 1.Mai 1948 übergibt der französische Präsident Auriol (am Rednerpult) die Lokomotive der Königin von Cavembourg. Auch Charles de Gaulle ist anwesend (Die Kapelle spielte dazu die „Marseillaise“ und den „Böhmischen Traum“).

Die BR 01 150 wurde 1973 ausgemustert und ist heute eine Leihgabe an die Eisenbahnstiftung Joachim Schmidt.

Was wurde aus Dr. Salomon Geier und seiner Flugscheibe?
Dr. Salomon Geier und die übrigen Männer des OVNIC-Projekts blieben als wissenschaftlicher Mitarbeiter auf der Militärbasis in Nevada und konnten dort ihre Forschungen weiterführen.
Im Juli 1947 gelang es den Wissenschaftlern die Flugscheibe noch einmal zu fliegen. Leider stürzte das Fluggerät während eines Gewitters in der Nähe des Städtchens Roswell, New Mexico, in eine Schafweide und zerschellte. Alle Insassen, darunter auch Dr. Salomon Geier, der Pilot und sein Navigator sterben dabei.

Zeitungsausschnitt: Der Absturz der Flugscheibe blieb von der amerikanischen Öffentlichkeit nicht unbemerkt. Die Vertuschungsversuche des Militärs waren wenig erfolgreich.

In den 1950er wird die geheime Militärbasis in der Wüste Nevadas unter der Bezeichnung „Area 51“ bekannt.
Der einst vor den Nazis versteckte „Raumzeitkrümmer für Objekte“ und die Aufzeichnungen von Dr. Salomon Geier gerieten in Vergessenheit und überdauerten die Zeit in ihrer Höhle in Cavembourg. Wie diese Dinge schließlich wieder entdeckt und dann nach Bozeman, Montana gelangten, ist (noch) nicht bekannt.

Fortsetzung folgt: Epilog

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